Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann
und worüber zu schweigen unmöglich ist.

Victor Hugo

Kate Bush

Essays von Eberhard Gill

Kate Bush Impact (2017)

Seit den Siebzigern, als Kate Bush mit Hits wie "Wuthering Heights" auf sich aufmerksam machte, ist sie aus dem kollektiven Bewußstein der Pop-Welt nicht mehr wegzudenken.

Wie kann es einem Hörer ihrer Musik ergehen, wenn er sich intensiv in ihre Musik vertieft? Welche Licht- und Schattenwelten tun sich da auf? In einem riskanten Selbstversuch berichtet der Autor über seine Erfahrungen.

Mrs. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love Kate Bush; Essay; Delft (2017).

Dass sie trotz eines spärlichen Werkes mit 10 Studio-Alben und selbst nach langen Pausen eine ungeheure Wirkung ausübt, zeigte sich als sie 2014 völlig überraschend ihr erstes Konzert nach 35 Jahren gab und sich in weniger als 15 Minuten beinahe 100 000 Karten verkauften. Trotz dieser Präsenz, weiss man von ihr als Person wenig und sie legt Wert darauf, dass ihr Werk, im Gegensatz zu ihrer Person, das Interessante ist, was sprechen soll.

Im Umfeld von Literaturwissenschaften, Kommunikationstheorie und Psychologie versucht der Autor Antworten auf zwei Fragen zu finden, die ihn lange quälten:

1. Kann ein Mensch, der von sich sagt, dass er persönlich nichts Interessantes zu sagen hat, ein interessantes Werk erschaffen? Wie ist die Beziehung zwischen Autorin und Werk?
2. Wieso erzielt ihre Musik bei manchen Zuhörern so eine ungeheure emotionale Wirkung?

Antworten auf diese Fragen, und warum ein für alle Male Rainer Maria Rilke falsch liegt, erfahren sie hier:

This Woman's Work - Nachdenken über Kate Bush; Essay; Delft (2017).

E.Gill, Stand: 2017/05/05